Pension Aller
Künstler aus Hanoi, nepalesische Gurkhas, Mathematikprofessoren - hier treffen sich viele Nationen und Berufe. Die Besitzerin hat ihr Elternhaus zum Logis ausgebaut und betreibt es mit viel Engagement und Herz. Die Zimmer sind karg eingerichtet, besitzen aber dank der Dielen, der weiß gestrichenen Balken, der beeindruckenden Ausmaße besonderen Charme.
(MERIAN, Frankfurt, Heft 9/2003)

Familiär - Café Nussknacker:
Karlsruher Str. 5, Gutleutviertel, Tel. 25 25 96, U/S Hauptbahnhof, Mi/Do/Fr von 13-18 Uhr, Sa von 11-18 Uhr und So von 14-18 Uhr, Käsekuchen 2,30 €. Zwischen all den neuen Bauten um den Baseler Platz und die Wilhelm-Leuschner-Straße sticht der Gründerzeitbau des Hauses Zum Schutzengel hervor, an dessen Fassade in goldenen Lettern »Kakao-Kaffee Haus Nussknacker« prangt. Darin befindet sich das Café mit den geblümten Tischdecken und ganz schlichtem Mobiliar. Es gibt selbst gebackenen Kuchen und Eintöpfe und natürlich sind überall Nussknacker zu sehen. Besitzerin ist Hannelore Kraus, die 1983 Schlagzeilen machte, weil sie - erfolgreich - gegen den Bau eines Hochhauses protestierte, das ihrer Meinung nach die Struktur des Viertels nachhaltig verändert hätte.
(DUMONT, Reiseführer, Frankfurt, 2014)

Pension Aller
Ein Sprung vom Hauptbahnhof - in die dritte Etage eines Hinterhauses. Kleine, helle Zimmer. Herberge mit Herz und Geist.
(MAX, 10/91)

„Geheimtip“
In südlicher Richtung, ebenfalls nur einen Katzensprung vom Hauptbahnhof entfernt, findet man Frankfurts netteste Pension. In der dritten Etage eines Hinterhauses verbergen sich kleine, helle Zimmer mit gemütlichem Dielenboden und weiß gestrichenen Stützbalken. Inhaberin der Pension Aller ist eine promovierte Soziologin, bei der sich Mitarbeiter des Städel gerne einmieten. Gäste aus 118 Nationen übernachteten schon hier, auch Prominente wie die Brecht-Tochter Hanne Hiob oder die Schauspielerin Rosel Zech.
(MERIAN, 7/91)

Eins der grauen Häuser direkt am Baseler Platz. Aber hat man mit Frau Kraus, der Besitzerin, erst einmal die Stufen zu den Zimmern erklommen, sieht alles hell und freundlich aus. Preisgünstige Unterkunft auch für Familien.
(GEO SPECIAL, 10/88)


Pension Aller, zwei Minuten vom Bahnhof entfernt. Inhaberin Hannelore Kraus baute eine Etage ihres Elternhauses aus. Gäste bekommen von ihr ein Frühstück serviert und können sich in einer kleinen Küche auch selbst versorgen.
(MERIAN, 8/85)

Das unkonventionelle Haus vermittelt mit seiner hellen Einrichtung, offenen Schränken und weißen Eisengeländern die Illusion eines Ozeandampfers. Vielleicht zieht das den Papua aus Neuguinea ebenso an wie den österreichischen Trompetenbauer, der zur Musikmesse seine ganze Klientel zu ihr einlädt.
Mit ihrer Pension erfüllte Frau Kraus sich den Wunsch, Besuchern etwas vom Geist der Stadt zu vermitteln.
Bisher beherbergte sie Menschen aus 82 Nationen, vom holländischen Monteur bis zum amerikanischen Professor und der siebenköpfigen Familie aus Afrika. Viele bleiben sogar länger als der junge Computerfachmann, der seit Monaten da ist. Hektische Geschäftsleute kehren hier weniger ein. Frau Kraus ist rundum zufrieden: „Was meine Gäste anbelangt, da kriege ich manchmal das Gefühl, ich könnte die ganze Welt umarmen“.
(Frankfurter Allgemeine, 23.1.88)