Geboren in Yono-shi, Japan, 1947
Verstorben in Tôgane, Japan, 2003

Koichi Nasu kam nach Deutschland, als er sich gerade in einer Aufbruchphase befand, so dass ihn vieles, was ihn beeindruckte, auch beeinflusste. Doch sehr bald fand er in neu gewonnenem Abstand zu seinem eigenen Weg zurück, und dieser bedeutete die Linie; die Linie, in Polarität gesetzt zu einem imaginären Raum in der Zweidimensionalität der Fläche, asymmetrisch geteilt durch Kreuzungen, Winkel, Diagonalen. Das heißt sie öffnen ohne Raumillusionismus die Fläche zu einem tektonischen Raum, und doch bleibt die Fläche als solche bestehen. (Auszug aus einem Text von Irmtraud Schaarschmidt-Richter)